Die schönsten Blüher und Pflanzen im November

Die schönsten Blüher und Pflanzen im November

Im November kommt der Garten langsam zur Ruhe, langweilig wird er aber keineswegs. Gerade jetzt gibt es Pflanzen, Sträucher und Bäume, die mit ihren Blüten, Blättern oder ihrer Rinde auffallen. Die Luft wird frischer, die Tage werden kürzer und der Boden ist noch relativ warm. Ein idealer Monat, um einige besondere Blickfänge zu pflanzen. Wir stellen Ihnen unsere Favoriten für diesen Herbstmonat vor.

 

Was sind unsere Lieblingspflanzen im November? Kurze Antwort:

Welche Pflanzen blühen im November? Unter anderem Herbst-Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium), Schneeball (Viburnum bodnantense 'Dawn') und Zierkirsche (Prunus subhirtella 'Autumnalis') sorgen für Blüten im Herbstgarten. Bei mildem Wetter kann auch Clematis cirrhosa bereits im November blühen. Darüber hinaus können Stauden wie Astern und Herbst-Anemonen noch weiterblühen.

Nicht alle Blickfänge im November stehen in Blüte. Skimmia japonica fällt durch ihre dekorativen Blütenknospen auf, während der Ginkgobaum (Ginkgo biloba) mit seinem goldgelben Herbstlaub begeistert.

 

Warum im Herbst pflanzen?

Ab November werden viele Sträucher und Bäume als Freilandpflanzen angeboten. Das bedeutet, dass sie ohne Topf, entweder mit Wurzelballen (in Jute eingeschlagen) oder mit nackten Wurzeln geliefert werden. Diese Pflanzen sind meist günstiger als im Topf gezogene Exemplare. Lesen Sie hier mehr über die Vor- und Nachteile von Wurzelware, Ballenware und Pflanzen im Topf.

Pflanzen Sie in diesem Monat (immergrüne) Sträucher, Heckenpflanzen und Bäume und setzen Sie jetzt Blumenzwiebeln für die Frühjahrsblüte in die Erde. Auch winterharte Ziergräser und Stauden lassen sich jetzt hervorragend pflanzen. In der noch warmen Erde können sie gut Wurzeln bilden und treiben im Frühjahr früher aus, als wenn Sie erst im Frühling pflanzen.

 

Stauden, die im November blühen

Zu den Favoriten im Herbst gehören weiterhin Ziergräser, die dem Garten sogar im Winter Struktur verleihen. Auch Stauden, die bereits im September oder Oktober blühen, können im November noch weiterblühen. Dazu gehören:

  • Aster (Aster)

  • Anemone (Anemone)

  • Staudenknöterich (Persicaria)

  • Fetthenne (Sedum)

  • Liliengras (Liriope)

  • Eisenhut (Aconitum)

  • Storchschnabel (Geranium)

  • Prachtkerze (Gaura)

  • Silberkerze (Actaea)

Besonders überraschend im November sind:

Herbst-Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium)

Das Herbst-Alpenveilchen, auch Cyclamen genannt, blüht im Spätherbst häufig mit kleinen rosa oder weißen Blüten zwischen dem herabgefallenen Laub. Die Knollenpflanze gedeiht gut in humusreichem Boden und im lichten Schatten, beispielsweise unter Sträuchern.

Fuchsie (Fuchsia magellanica)

Eigentlich ein kleiner Strauch, wird die Fuchsie häufig wie eine Staude behandelt. Sie eignet sich wunderbar für ein Beet und ist erfreulich winterhart! Nur im ersten Jahr nach der Pflanzung empfiehlt es sich, die junge Pflanze bei Frost mit einer Laubschicht zu schützen.

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Kletterpflanzen für November

Nur wenige Kletterpflanzen blühen im November. Bei mildem Wetter können jedoch Clematis cirrhosa 'Freckles' oder 'Wisley Cream' bereits ihre Blüten zeigen. Ein zeitloser Favorit für Zäune und Mauern bleibt der immergrüne Efeu (Hedera). Auch der immergrüne Feuerdorn, der im Herbst noch Beeren trägt, ist ein echter Blickfang.

Im November zeigt der Wilde Wein wahrscheinlich noch sein wunderschönes rotes Herbstlaub. Außerdem gibt es einige Kletterpflanzen, die noch weiterblühen. Besonders Kletterrosen sind dafür bekannt. Mehr über die Clematis im November:

Clematis cirrhosa ('Wisley Cream' und 'Freckles')

Eine besondere Waldrebe, die bei milden Temperaturen bereits im November blühen kann. Die weißen oder gefleckten Blüten erscheinen häufig an den kahlen Trieben. Clematis cirrhosa stammt aus Südeuropa und ist deshalb etwas frostempfindlich.

Pflanzen Sie diese Clematis an einen geschützten Standort in nährstoffreichen, gut durchlässigen Boden, in der Sonne oder im Halbschatten. Wenn Sie die Waldrebe im Herbst pflanzen, können Sie den Boden mit einer Laubschicht abdecken.

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Blühende Sträucher im November

Im November gehören der Schneeball (Viburnum bodnantense 'Dawn') und verschiedene Kamelien zu den auffälligen blühenden Sträuchern. Skimmia japonica sorgt vor allem mit ihren Blütenknospen und ihrem immergrünen Laub für einen hohen Zierwert.

Federhortensien (Hydrangea paniculata) behalten ihre attraktiven Blütenrispen oft bis in den Winter hinein. Bei ruhigem Herbstwetter zeigt auch der Japanische Ahorn noch sein schönes Herbstlaub. Mehr über Schneeball und Skimmia:

Schneeball (Viburnum bodnantense 'Dawn')

Dieser winterblühende Strauch überrascht bereits im November mit zartrosa, duftenden Blüten. Die Blüte hält bis Februar, manchmal sogar bis März an. Damit ist er ein besonders schöner Blickfang im Wintergarten.

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Skimmia japonica

Skimmia blüht im November noch nicht, zeigt aber bereits ihre auffälligen Blütenknospen, die sich erst im Frühjahr öffnen. Das glänzend grüne Laub bleibt auch im Winter attraktiv.

Der Strauch eignet sich hervorragend für einen halbschattigen Standort. Auch Schatten ist möglich, allerdings fällt die Blüte dort weniger üppig aus. Ideal ist ein leicht saurer Boden. Skimmia wird häufig in Pflanzkübeln auf der Terrasse verwendet.

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Besondere Bäume im November

Je nach Witterung tragen Bäume im November noch farbenfrohes Herbstlaub oder dekorative Beeren und Früchte. Besonders schön sind dann beispielsweise Ahorn, Eberesche, Zierapfel und Amberbaum. Weitere besondere Bäume sind:

Zierkirsche (Prunus subhirtella 'Autumnalis')

Ein eleganter Strauch oder kleiner Baum, der bereits im November seine ersten Blüten zeigt. Im Frühjahr folgt meist eine zweite, etwas zurückhaltendere Blüte. Die Zierkirsche eignet sich für einen geschützten Standort in der Sonne oder im lichten Schatten.

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Ginkgobaum (Ginkgo biloba)

Der Ginkgo ist im November kein Blüher, aber mit seinen einzigartigen fächerförmigen Blättern und der goldgelben Herbstfärbung ein wunderschöner Baum. Er ist robust, winterhart und verträgt Luftverschmutzung gut.

 

Gartenarbeiten im November

  • Pflanzen und Umpflanzen: Solange der Boden nicht gefroren ist, können Bäume, Sträucher und Stauden noch hervorragend gepflanzt oder umgepflanzt werden. Die Wärme im Boden unterstützt die Wurzelbildung, bevor der Frühling beginnt. Wer erst im Frühjahr pflanzt, muss etwas länger warten, bis die Pflanzen mit dem Wachstum beginnen.

  • Laub und Mulch: Lassen Sie herabgefallenes Laub als natürlichen Schutz für Pflanzenwurzeln und Bodenlebewesen liegen. Vom Rasen sollten Sie das Laub jedoch entfernen.

  • Empfindliche Pflanzen schützen: Decken Sie mediterrane Pflanzen mit Gartenvlies oder Stroh ab und stellen Sie Kübelpflanzen an einen frostfreien Ort.

  • Struktur im Garten erhalten: Lassen Sie verblühte Blütenstände von Sedum und Ziergräsern stehen. Sie verleihen dem Beet Höhe und Struktur und sehen mit einer feinen Reifschicht besonders schön aus.

  • Pflanzen mit Duft oder Beeren wählen: In den grauen Monaten sorgen duftende Sträucher wie Viburnum bodnantense und Mahonia für eine besondere Atmosphäre.

Was können Sie im November sonst noch im Garten erledigen? Werfen Sie einen Blick in unseren Gartenkalender November.

Entdecken Sie auch die schönsten blühenden Pflanzen im Mai, Juni, Juli, August, September und Oktober.

 

 

Ginkgo biloba, der Ginkgobaum, im Herbst.

 

Häufig gestellte Fragen zu den schönsten Blühern und Pflanzen im November

Welche Stauden blühen im November?

Stauden wie Cyclamen hederifolium und Fuchsia magellanica blühen im November. Fuchsia magellanica ist eigentlich ein kleiner Strauch, wird aber meist wie eine Staude behandelt. Andere Stauden wie Astern, Herbst-Anemonen, Fetthenne, Liliengras und Prachtkerze können bei günstigen Wetterbedingungen noch weiterblühen.

Welche Sträucher blühen im November?

Der Schneeball (Viburnum bodnantense 'Dawn') blüht ab November mit duftenden, zartrosa Blüten. Auch Kamelien können bereits im November blühen. Noch nicht ganz in Blüte, aber dennoch schön anzusehen, sind Skimmien mit ihren Blütenknospen, die sich erst im Frühjahr öffnen. Auch Federhortensien tragen im November häufig noch ihre dekorativ verfärbten Blütenstände.

Kann ich im November noch Pflanzen setzen?

Solange der Boden nicht gefroren ist, können Sie noch pflanzen. Der Herbst ist sogar eine besonders gute Pflanzzeit. Die Erde ist noch relativ warm und die Pflanzen können bereits Wurzeln bilden. Dadurch starten sie im Frühjahr schneller mit dem Wachstum.

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