In der Natur erhalten Pflanzen automatisch Wasser, Licht, Luft und Nahrung. Im Garten räumen wir Pflanzenreste auf und setzen Pflanzen auch in Töpfe. Diese brauchen schon mehr Aufmerksamkeit; Gartenpflanzen geben wir, wenn nötig, Wasser und Nahrung. Aber im Haus … da sind Pflanzen ganz auf unsere gute Pflege angewiesen. Wie wählen Sie dann die richtige Zimmerpflanze?
Wählen Sie die richtige Zimmerpflanze
Da Pflanzen alle Wasser, Licht, Luft und Nahrung benötigen, sind dies auch wichtige Kriterien bei der Auswahl einer Zimmerpflanze.
- Pflege: wie grün sind Ihre Finger? Zimmerpflanzen brauchen rechtzeitig Wasser und Nahrung.
- Licht: wo soll die Zimmerpflanze stehen und wie viel Licht fällt dort hinein?
- Luft: auch wir sind davon abhängig, also ist das gut! Noch besser; Zimmerpflanzen helfen dabei, indem sie Sauerstoff produzieren.
- Und was finden Sie schön? Wie groß darf die Zimmerpflanze sein? Haben Sie kleine Kinder oder Haustiere? Auch diese Fragen helfen bei der Auswahl einer Zimmerpflanze.
Einfache Zimmerpflanzen
Haben Sie keine grünen Finger und vergessen Sie manchmal, Wasser zu geben, oder steht die Pflanze nicht an einem festen Platz im Haus? Kurz gesagt, Sie wollen eine super einfache Zimmerpflanze ohne viel Aufwand? Wir haben vier für Sie aufgelistet:
- Sansevieria (Schwiegermutterzunge): Sonne bis Schatten | wenig Wasser
- Zamioculcas (ZZ-Pflanze): Sonne bis Schatten | wenig Wasser
- Dracaena (Drachenbaum): Halbschatten bis Schatten | wenig Wasser
- Yucca (Palmlilie): Sonne bis Halbschatten | wenig Wasser
Lesen Sie hier mehr über diese 4 super einfache Zimmerpflanzen.
Zimmerpflanze nach Licht
Ob Sie einen Platz in der Sonne, im Halbschatten, im Schatten oder mit indirektem Licht haben, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Natürlich als erstes davon, von welcher Seite das Licht hereinfällt. Aber auch wenn Sie ein Fenster nach Süden haben, können Sie durch eine Zimmerpflanze, die weiter vom Fenster entfernt aufgestellt wird, für immer weniger Licht sorgen.
TIPP Wächst die Pflanze zum Licht hin? Drehen Sie sie dann ab und zu.
Fenster nach Süden: Zimmerpflanzen, die Sonnenlicht lieben.
- Kakteen
- Musa (Bananenpflanze)
- Strelitzia (Paradiesvogelblume)
- Sukkulenten
Fenster nach Norden: Zimmerpflanzen für indirektes Licht.
- Alocasia (Elefantenohr)
- Cissus
- Howea (Kentiapalme)
- Monstera (Fensterblatt)
- Philodendron
- Scindapsus
Fenster nach Westen oder Osten: Zimmerpflanzen für Morgen- oder Abendsonne.
- Beaucarnea (Elefantenfuß)
- Dieffenbachia
- Dracaena (Drachenbaum)
- Dypsis (Goldpalme)
- Fatsia japonica (kann übrigens auch im Garten!)
- Ficus (verschiedene Arten)
- Pachira (Geldbaum)
- Polyscias (Aralie)
- Schefflera (Fingerpflanze)
- Yucca (Palmlilie)
Schatten, aber mit natürlichem Lichteinfall.
- Caryota (Fischschwanzpalme)
- Sansevieria
- Zamioculcas zamiifolia (ZZ-Pflanze)
Ohne Licht kann eine Pflanze nicht leben. In einem Zimmer ohne Fenster wird es dann auch schwierig, eine Zimmerpflanze am Leben zu erhalten.
Zimmerpflanzen nach Pflege
Die einfachen Zimmerpflanzen können Sie ruhig einmal vergessen, Wasser zu geben. Aber umgekehrt gilt: Zu viel Wasser ist für keine einzige Zimmerpflanze gut. Draußen in der Natur versickert Regenwasser im Boden, aber drinnen bleibt Wasser im Übertopf stehen. Geben Sie also vor allem nicht mehr Wasser als nötig. Und bleibt eine Wasserschicht stehen? Dann gießen Sie sie aus dem Topf. Oder sorgen Sie für eine Erhöhung, auf der die Pflanze steht, zum Beispiel durch eine Schicht Hydrokörner oder mit einem Innentopf, den Sie etwas höher in den Übertopf stellen.
Weniger Wasser benötigt
- Pflanzen mit dicken fleischigen Blättern, wie Sukkulenten, in denen Wasser gespeichert wird.
- Pflanzen mit Stämmen, in denen Wasser gespeichert wird, wie die Dracaena oder Beaucarnea.
- Kakteen
- Sansevieria
- Zamioculcas
Lieber etwas feuchter Boden
- Tropische Pflanzen mit großen grünen Blättern, wie Farne, Schaufelpflanze, Strelitzia, Musa, Zieraspargel, Palmen
- Blühende Pflanzen
Gießen ist auch schauen und fühlen. Im Allgemeinen wollen Pflanzen im Frühling und Sommer mehr Wasser als im Herbst und Winter, weil sie dann in Ruhe sind. Fühlen Sie ruhig mit Ihrem Finger, indem Sie in die Blumenerde stechen. Manchmal ist nur die oberste Schicht trocken. Lesen Sie bei Ihrer Zimmerpflanze, ob sie feucht stehen möchte oder ob die Blumenerde zwischen dem Gießen austrocknen darf.
Im Winter, wenn die Heizung an ist und die Luftfeuchtigkeit niedrig ist, ist es gut, die tropischen Zimmerpflanzen auf jeden Fall zu besprühen. Blätter mit einem Flaum oder Härchen sollten Sie besser nicht nass machen; das Wasser bleibt an den Härchen hängen, wodurch Sie Flecken auf dem Blatt bekommen können.
Nahrung für Zimmerpflanzen
Im Frühling und Sommer geben Sie Ihren Zimmerpflanzen Nahrung, damit sie gesund bleiben. Meistens reicht 1x pro 2 Wochen. Im Herbst geben Sie schon weniger und im Winter ist es nicht nötig, dann ruhen sie. Auf der Pflanzennahrung steht, wie viel Sie geben können; dies hängt von der Konzentration und Art der Nahrung ab.
Durch die Fütterung bleibt das Blatt schön grün und die Zimmerpflanzen bauen Widerstand gegen Krankheiten und Schädlinge auf. Vorbeugen ist besser als heilen! Lesen Sie hier mehr über die Pflege von Zimmerpflanzen.
Zimmerpflanzen Aussehen
Eine Zimmerpflanze wählen Sie natürlich auch nach dem Aussehen. Was der eine schön findet, findet der andere vielleicht weniger attraktiv. Schauen Sie sich also auch an, was zu Ihnen und Ihrem Interieur passt. In der Pflanzenbeschreibung können Sie dann lesen, wie viel Licht und Pflege die Pflanze benötigt.
Neben dem Aussehen sind auch Größe und Form wichtig. Eine schöne große Zimmerpflanze kann ein Zimmer auf einmal verschönern. Aber auch mehrere kleine Zimmerpflanzen verleihen einem Zimmer ein ruhiges Aussehen. Haben Sie wenig Fläche, um Pflanzen abzustellen, dann ist eine Hängepflanze vielleicht etwas für Sie.
Zimmerpflanzen und Sicherheit
Vorsicht bei kleinen Kindern und Haustieren im Haus. Stellen Sie Zimmerpflanzen zum Beispiel an einen Ort, wo sie nicht hinkommen, oder prüfen Sie, ob Zimmerpflanzen giftig sind. Bei einer kleinen Einnahme ist nicht sofort etwas los, aber bleiben Sie aufmerksam. Übrigens ist nur das Anfassen nicht schlimm und es gibt einen Unterschied zwischen Giftigkeit bei Menschen und Haustieren, und das eine Haustier ist nicht das andere, also recherchieren Sie selbst.
Nicht giftige Zimmerpflanzen
Unter anderem sind folgende Zimmerpflanzen nicht giftig:
- Beaucarnea recurvata (Elefantenfuß)
- Ceropegia wooddi (Laternenpflanze)
- Chlorophytum comosum (Graslilie )
- Dypsis lutescens (Goldpalme)
- Haworthia fasciata (Zebra Pflanze)
- Howea forsteriana (Kentiapalme)
- Hoya australis (Wachsblume)
- Musa ‘Dwarf Cavendish’ (Bananenpflanze)
- Pachira aquatica (Geldbaum)
- Pilea peperomioides (Pfannkuchenpflanze)
- Rhipsalis (Korallenkaktus)

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