Im Beet dürfen Stauden nicht fehlen. Diese Pflanzengruppe blüht nämlich lange und während verschiedener Perioden im Jahr. So können Sie das ganze Jahr über einen blühenden Garten genießen, wenn Sie ihn richtig zusammenstellen und pflegen.
Was ist eine Staude?
Stauden gehören zu einer Gruppe von Pflanzen, die im Winter oberirdisch absterben. Im Frühjahr stecken sie ihre Köpfe wieder über den Boden. Die Staudenkollektion ist sehr groß und sie nehmen einen wichtigen Platz im Garten ein. Alle Stauden haben krautige Stängel. Darin unterscheiden sie sich von Sträuchern deren Stängel verholzen.
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Beliebte Stauden
Die Stauden sind die Farbgeber im Beet, sie sind eigentlich unverzichtbar. Es gibt sehr niedrige Bodendecker, die Sie gut an offenen Stellen zwischen Bäumen und Sträuchern verwenden können. Die Bodendecker sorgen auch dafür, dass Unkraut unterdrückt wird, also weniger Arbeit, sehr gut geeignet für einen pflegeleichten Garten.
Immergrüne Stauden
Denken Sie auch an immergrüne Stauden:
Hohe Stauden
Hohe Stauden können in einem Jahr bis zu 2 Meter hoch werden, wie zum Beispiel:
- Stockrosen (Alcea rosea)
- Wasserdost (Eupatorium maculatum 'Atropurpureum')
Früh blühende Pflanzen
Es gibt sehr frühe Blüher, die bereits im März zu blühen beginnen, wie zum Beispiel:
Spät blühende Pflanzen
Beliebte Spätblüher sind zum Beispiel:
- Herbst-Anemonen, zum Beispiel die weißblühende Anemone 'Honorine Jobert' oder rosablühende Anemone 'Königin Charlotte'
- die wunderschöne Silberkerze (Cimicifuga (actaea) simplex 'Brunette')
Stauden pflegen
Schneiden für die zweite Blüte
Die meisten Stauden, die verblüht sind, können noch einmal blühen. Schneiden Sie bis Ende Juni alle verblühten Stängel ab. So verliert die Pflanze keine Energie für die Samenbildung und wird angeregt, neue Blütenknospen zu bilden. Geeignete Arten sind unter anderem:
- Storchschnabel (Geranium),
- Glockenblume (Campanula),
- Rittersporn (Delphinium)
- Katzenminze (Nepeta)
Schneiden für kräftigeren und buschigeren Wuchs
Blattpflanzen wie die graublaue Beifuß (Artemisia) werden im Laufe des Sommers oft zu hoch und kippen dann um. Eine gute Methode, dies zu verhindern, ist die Pflanzen vor dem längsten Tag (21. Juni) zurückzuschneiden. Sie werden dann niedriger bleiben und buschiger wachsen, so dass sie stabiler stehen. Eventuelle Blüten werden weggeschnitten, aber bei diesen Arten geht es meist nicht darum. Schneiden Sie die Pflanze auf jeden Fall um die Hälfte zurück. Schneiden Sie die Stängel am besten direkt über einem Blattpaar ab, aus der Blattachsel kommen neue Triebe. Dies gilt zum Beispiel für:
- Salbei (Salvia officinalis)
- Beifuß (Artemisia)
- Ballote (Ballota)
- Andorn (Marrubium)
- Heiligenkraut (Santolina)
Schneiden im Frühjahr
Nach der Blüte können Sie die Stauden in Ihrem Beet einfach stehen lassen. Auch verblüht sind sie oft noch attraktiv und außerdem nützlich. Die Samen werden von Vögeln oder anderen Tieren gefressen. Blätter oder Pflanzenreste, die auf den Boden fallen, sind ein guter Unterschlupf für Insekten und ein Scharrplatz für Vögel. Eine solche natürliche Mulchschicht bildet gleichzeitig eine Schutzschicht gegen Austrocknung und/oder starken Frost. Die verrottenden Reste geben der Erde Nahrung; gut für das Bodenleben, das wiederum für gesunde Erde sorgt. Kurz gesagt, lassen Sie Ihre Stauden nach der Blütezeit einfach stehen und schneiden Sie alte Teile erst weg oder räumen Sie sie am Ende des Winters oder Anfang des Frühlings, etwa im März, April, auf.
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