Pappel (Populus) - Arten, Pflanzen und Pflege

Pappeln (Populus) sind im Allgemeinen schnell wachsende und große Bäume. Sie sind oft entlang von Wiesen und Flüssen in den Niederlanden zu sehen, wo sie ideale Windschutzanlagen bilden. Neben den großen einheimischen Pappeln gibt es auch Sorten, die kleiner bleiben. Lesen Sie hier mehr über die Arten von Pappeln, die Anpflanzung und Pflege.

Pappelarten

Es gibt viele Arten von Pappeln, darunter auch die Zitterpappel. In den Niederlanden kommen vor allem die Zitterpappel und die Schwarzpappel (in geringerem Maße) vor. Früher wurden Pappeln von Landeigentümern zur Holzproduktion angepflanzt. Aus Pappeln wurden beispielsweise Holzschuhe und Streichhölzer hergestellt. Heutzutage gibt es verschiedene Arten und Sorten, die in der Landschaft, entlang von Alleen, in Parks und (meist großen) Gärten angepflanzt werden.

Die Pappel, verwandt mit der Weide (Salix), kann in verschiedene Gruppen unterteilt werden, wie zum Beispiel:

Weiße Pappeln

  • Silberpappel oder Silberweide (Populus alba): Die Rinde ist silbergrau mit schwarzen, rautenförmigen Punkten oder Bändern. Wird 6 bis 12 Meter hoch, ist aber oft mehrstämmig – wie ein großer Strauch – und wird meist kein Baum.
  • Zitterpappel (Populus tremula): Man hört sie wirklich schön rascheln oder „zittern“ im Wind! Das liegt an dem flachen Blattstiel. Die Rinde ist grau und hat wie die Silberweide ein schönes Linienspiel, das an „Nagel schrift“ erinnert. Wird ein hoher Baum, der entlang von Wiesen oder in Parks angepflanzt wird.
  • Graue oder Graue Weide (Populus ×canescens): wahrscheinlich eine Kreuzung zwischen der Silberpappel und der Zitterpappel. Der Stamm ist sehr hell mit horizontalen schwarzen Streifen. Schnell wachsend bis zu einer Höhe von 20-25 Metern.
  • Amerikanische Zitterpappel (Populus tremuloides) kann 20-25 Meter hoch werden. Der Stamm ist in jungen Jahren weiß mit schwarzen Flecken und Knoten. Später wird der Stamm grauer mit tiefen Furchen.

Großblättrige Pappeln

Mit einer rauen Rinde, die später reißt und abblättert. Arten, die dazu gehören, sind: Populus jacquemontii; Populus lasiocarpa; Populus lasiocarpa var. tibetica und Populus wilsonii.

Balsampappeln

Bekommen mit der Zeit eine raue, gefurchte Rinde. Arten, die dazu gehören, sind: Populus balsamifera; Populus koreana; Populus simonii; Populus trichocarpa.

Schwarze Pappeln

Bekommen mit zunehmendem Alter eine stark gefurchte Rinde, mit einem schönen Linienspiel. Zu den Schwarzpappeln gehören: Populus deltoides; Populus nigra; Populus ×canadensis (Populus nigra × Populus deltoides).

  • Bei Directplant finden Sie die schöne Populus nigra ‘Italica’. Eine säulenförmige männliche Sorte, die nicht zu breit wird. Typisch ist die Stellung der Äste, die fast parallel zum Stamm nach oben wachsen, wodurch der Baum ein ganz typisches Aussehen mit fast aufrecht stehenden Ästen hat. Die Italienische Pappel wird oft in Windschutzanlagen und Parks angepflanzt. Der Blattstiel hat einen roten Schimmer und im Herbst wird das Laub auffällig gelb. Die Italienischen Pappeln sind oft ab dem Boden verzweigt. Der Baum wird 15-25 Meter hoch und kann etwa 5 Meter breit werden.

Pappel anpflanzen

Wie Weiden haben Pappeln ein kräftiges, oberflächliches und verbreitetes Wurzelwachstum. Die Wurzeln können durch poröse Wände wachsen. Auch Pflasterungen und Leitungen können von den Wurzeln von Pappeln angehoben werden. Sorgen Sie für genügend Platz für die Pappel, damit dies keine Probleme verursachen kann. Moderne Wände und Wege bieten übrigens genügend Widerstand.

Pappeln haben den Ruf, anfällig für Astbruch zu sein. Wahrscheinlich ist dies entstanden, weil Arten, die für die Forstwirtschaft (Holzproduktion) bestimmt waren, angepflanzt wurden.

Wie Sie eine Pappel pflanzen, lesen Sie in unserem Garten-Tipp über das Anpflanzen von Bäumen.

Populus pflegen

Bodentyp

Pappeln sind windfest und können an der Küste angepflanzt werden. Sie wachsen am besten in nährstoffreichem, feuchtem Boden, aber trockener Boden wird auch vertragen.

Gießen

Gießen Sie nach dem Anpflanzen und im ersten Jahr bei Trockenheit. Eventuell können Sie einen Damm um die Baumkrone machen, zum Beispiel einen kleinen Erdwall oder durch das vorübergehende Anbringen eines stabilen, aufstehenden Plastikrandes (z. B. aus Wurzelbegrenzer) und die Baum darin gießen.

Düngen

Pflanzen Sie die Pappel in verbesserte Erde. Wir empfehlen dafür Vivimus universell. Danach ist es nicht notwendig, den Baum zu düngen. Haben Sie armen Boden, können Sie im Herbst oder Winter Kompost um den Fuß streuen.

Wissenswertes

Die Pappel gehört für uns zum kulturhistorischen Landschaftsbild. Hendrik Marsman schrieb 1936 das berühmte Gedicht „Erinnerung an Holland“, in dem die Pappel eine Rolle spielt:

Denkend an Holland
zie ich breite Flüsse
langsam durch endloses
Niederland gehen,

Reihen unvorstellbar
dünne Pappeln
wie hohe Federn
am Horizont stehen

Im Jahr 2000 wurde das Gedicht zum Gedicht des 20. Jahrhunderts ernannt.

Pappel Winterbild

Winterbild der Italienischen Pappel.

 

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