Ein Präriengarten ist inspiriert von der Bepflanzung der nordamerikanischen Prärie und besteht aus Pflanzen, die reich blühen, wenig Pflege benötigen und winterhart sind. Lesen Sie hier, wie Sie selbst einen Präriengarten anlegen können.
Was ist ein Präriengarten
In einem Präriengarten steht eine natürlich wirkende und pflegeleichte Mischung aus Ziergräsern und reichblühenden Stauden im Mittelpunkt. Die besonderen Pflanzengemeinschaften der nordamerikanischen Prärien bilden die Inspiration. Viele Präriepflanzen kennen wir bereits als Beetpflanzen. Diese reichblühenden Stauden stehen in großen Gruppen willkürlich verteilt, zusammen mit Ziergräsern. In einem Prärieborder müssen Sie nicht stützen, schneiden oder teilen, es ist die Absicht, dass ein Gleichgewicht entsteht und der Border jahrelang schön bleibt. Eine Präriebepflanzung wird noch spezieller, wenn Sie über schmale Pfade zwischen den Pflanzen hindurchlaufen können.
Einen Präriengarten selbst anlegen
Bei der Gestaltung der Bepflanzung ist es wichtig, die richtigen Kombinationen zu treffen. Nachbarpflanzen dürfen sich beispielsweise nicht überwachsen. Wählen Sie starke Stauden, die reich und lange blühen, robust sind und winterhart sind. Die Pflanzen können Sie mischen, wie in einer Blumenwiese oder mehr in Gruppen pflanzen. Im Durchschnitt können Sie 5 - 6 Pflanzen pro Quadratmeter einhalten. Sorgen Sie immer für einen Platz in der vollen Sonne und achten Sie auch auf die Bodenart. Eine gute Pflanzzeit ist das Frühjahr oder der Herbst. Streuen Sie die Bepflanzung mit einer 5-8 cm dicken Schicht Lavasteinen ab. Eine solche Mulchschicht begrenzt Unkrautwachstum und hält den Boden warm und ausreichend feucht.
Schwierig, selbst einen Bepflanzungsplan zu erstellen? Schauen Sie sich unsere vorgefertigten Beetpakete an, darunter auch einige mit Präriepflanzen.
Einen Präriengarten pflegen
Eine Präriebepflanzung benötigt wenig Pflege. Unerwünschte Pflanzen müssen in den ersten zwei bis drei Jahren regelmäßig entfernt werden. Wenn die Bepflanzung einmal gut geschlossen ist, wird es für Unkraut kaum noch Platz geben. Mähen oder schneiden Sie Ende Februar - Anfang März alles ab. Gießen und Düngen ist nicht notwendig, es bleibt vor allem viel Zeit, die charaktervollen Präriepflanzen zu bewundern.

Schöne und starke Präriepflanzen:
- Aster
- Dropplant, Agastache ‘Black Adder’ und andere Agastache Arten
- Duizendblad, Achillea ‘Coronation Gold’ und andere Achillea Arten
- Gelber Sonnenhut, Rudbeckia
- Eisenkraut, Verbena bonariensis
- Pfeifengras, Molinia-Arten
- Roter Sonnenhut, Echinacea purpurea ‘Magnus’
- Salbei, Salvia nemorosa
- Federgras, Stipa-Arten
- Flammenblume, Phlox Paniculata-Gruppe
- Sonnenauge, Helenium
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Text: Modeste Herwig
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