Trauerbäume sind elegante Bäume. Die Äste wachsen nicht nach oben, wie bei den meisten Bäumen, sondern hängen nach unten. Die langen, geschmeidigen Zweige bewegen sich immer ein wenig im Wind und verleihen dem Garten eine geheimnisvolle Note. Lesen Sie hier mehr über das Pflanzen und Beschneiden von Trauerbäumen.
Bekannte Trauerbäume sind die Trauerweide und die Japanische Trauerkirsche, die Zweige hängen oft bis zum Boden. Für den Garten können Sie aus vielen verschiedenen Arten wählen, von Nadelbäumen mit herabhängenden Ästen bis hin zu einer Trauerform der Maulbeere und Trauerbuchen. Sie sind attraktiv wegen ihrer Wuchsform, aber auch wegen des Laubes. Viele Arten blühen außerdem wunderschön. Trauerformen können Sie oft an dem Namen 'Pendula' erkennen. Sehen Sie sich alle unsere Trauerbäume im Webshop an.
Unsere Favoriten sind die Trauerform der:
- Japanische Kirsche (Prunus serrulata 'Kiku-shidare')
- Trauerbirne (Pyrus salicifolia 'Pendula')
- Zierapfel Malus 'Royal Beauty'
- Trauer-Judasbaum (Cercis 'Ruby Falls')
- Trauerform der Honigbaum Sophora japonica 'Pendula'
Zwei Gruppen Trauerbäume
Achten Sie bei der Auswahl eines Trauerbaums auf die Unterschiede zwischen zwei Gruppen:
Natürliche Trauerbäume
Diese Trauerbäume haben einen Stamm, der nach oben weiterwächst, die Seitenäste hängen über. Je nach Art kann dies ein hoher Baum werden, wie eine Trauerweide und eine Trauerbuche.
Geimpfte Trauerbäume
Bei diesen Trauerbäumen hängen die Äste alle von der Oberseite des Stammes ab. Ein Ast der hängenden Form ist oben auf einen Stamm einer (meist) wilden Art gepfropft. Ein gepfropfter Trauerbaum wächst nicht weiter nach oben und behält etwa die gleiche Höhe, zum Beispiel die Trauermaulbeere und die Trauerlärche.
Wo pflanzen Sie einen Trauerbaum?
Überlegen Sie sich vor dem Pflanzen einen geeigneten Platz. Die graziös überhängenden Äste sorgen für eine besondere Form, die sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Daher kommt ein Trauerbaum vor allem als Solitär schön zur Geltung. Die meisten Trauerbäume wachsen langsam, können aber schließlich recht breit werden. Muss wegen Platzmangels geschnitten werden? Dann geht der Charme des Baumes schnell verloren. Wählen Sie bei begrenztem Platz lieber eine kleinere Art Trauerbaum.
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Wie pflanzen Sie einen Trauerbaum?
Die meisten Trauerbäume, die wir liefern, sind im Topf gezogen und können das ganze Jahr über gepflanzt werden, sofern es nicht friert. Handelt es sich um Bäume mit nackten Wurzeln, ist die beste Pflanzzeit von November bis April. Vergessen Sie auch nicht, Baumstützen neben dem Trauerbaum zu platzieren. Unter dem Baum können Bodendecker wachsen.
Sehen Sie sich hier das Video mit Anleitungen zum Pflanzen eines Baumes an.
Trauerbäume beschneiden
- Beginnen Sie beim Beschneiden immer mit dem Entfernen von totem Holz.
- Schauen Sie dann oben am Stamm, ob die Äste sehr dicht beieinander wachsen oder sich kreuzen. Ist dies der Fall, schneiden Sie einen Teil weg, damit die Äste alle genügend Platz haben.
- Sehen Sie bei geimpften Trauerbäumen oben am Stamm Äste, die gerade nach oben wachsen? Entfernen Sie diese dann an der Basis. Triebe, die aus dem Stamm wachsen, ebenfalls entfernen. Dies gilt nicht für natürliche Trauerbäume.
- Zweige, die zu lang werden, können Sie an der Unterseite beschneiden, am besten so wenig wie möglich. Es ist oft nicht so schön, alle Äste auf die gleiche Länge zu schneiden. Schneiden Sie lieber auf verschiedene Längen für einen natürlichen Effekt.
- Die beste Zeit, um Trauerbäume zu beschneiden, ist das Frühjahr oder der Sommer.
Mehr erfahren über: das Beschneiden von Bäumen

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